Wohnkonzept proklima

Unser nachhaltig umweltfreundliches Wohnkonzept proklima basiert auf dem unbedingt notwendigen, möglichst optimalen Zusammenspiel von Baukonstruktion mit den verwendeten Materialien, inkl. deren spezifischer Materialeigenschaften und dem Gesamtenergiekonzept.
Es ist die erweiterte bauphysikalische sowie baubiologische Betrachtung der Konstruktion und deren Materialien mit den spezifischen Materialkennwerten unerlässlich, um ein optimiertes Ergebnis zu erzielen.

Der Einsatz erdölbasierender Baustoffe wird, soweit es die technischen Regelwerke und Normen erlauben, vermieden.

Der Einsatz fossiler Brennstoffe zur Energieerzeugung ist ausgeschlossen

Kulturbaustoff Massivholz

In der Baukultur ist Holz ein über Jahrtausende bewährter Wert- und Baustoff. Im alpenländischen Gebiet beweisen jahrhundertealte Höfe aus massivem Holz die Funktionalität und Wertbeständigkeit über Generationen.

Nachhaltig und klimafreundlich Bauen 
aus heimischem massivem Holz, 
mit dem Wissen unserer Urgroßväter, 
den Technologien von heute, 
für eine glückliche Zukunft unserer Kinder

Warum Bauen aus massivem Holz?

- nachgewiesen erdbebensichere Konstruktion
- enorme Tragfähigkeiten und Konstruktionsvielfalt mit einfachen Details
- keine Planungseinschränkungen
- massives Holz ist ein tragfähiger Dämmstoff
- sehr hohe spezifische Speicherfähigkeit
- sehr hoher sommerlicher Überhitzungsschutz
- nachweisbarer Brandschutz
- trockene massive Holzkonstruktion
- warme Oberflächentemperatur
- über das Jahr gleichbleibendes Wohlfühlraumklima
- Holz aus heimischen, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern
- individuelle Herstellung des Holzbausatzes in der österreichischen Holzindustrie
- Jedes Einfamilienhaus speichert ca. 60 Tonnen CO2 im Holzbausatz
usw....

Woher kommt die möglichst klimafreundliche Energie?

Die Grundüberlegung nur ein Energiemedium, nämlich Ökostrom, für den gesamten Energiebedarf zu verwenden, resultiert aus dem logischen "einfach und möglichst servicefrei " Halten der Haustechnikanlage.
Zudem sind wasserführende Systeme wie Fußbodenheizungen sehr träge, verlustreich und leckageanfällig. 

+ wohngesunde Infrarotheizung 
+ dezentrale Warmwasserbereitung mit modernster                         Wärmepumpentechnologie
+ optimierte Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung und Einspeisung in das öffentliche Netz um das öffentliche Netz als "Speicher" zu nützen


Infrarotheizung- Wohnen in der wohngesunden Infrarotkabine

Infrarotstrahlung entspricht der natürlichen Sonnenstrahlung und funktioniert ohne Lufterwärmung. Jeder kennt die Situation wenn man bei -6 Grad im Winter in der Sonne sitzt und einem wohlig warm ist.

Das Infrarotheizungssystem wurde fälschlich über Jahrzehnte mit elektrischen Widerstandsheizungen gleichgesetzt und durfte nicht als Hauptheizsystem eingesetzt werden.
In 2015 wurde die Infrarotheizung längst überfällig als Strahlungsheizsystem festgestellt und ist seitdem als Hauptheizsystem zugelassen.

dezentrale Warmwasserbereitung

Die Logik der dezentralen Warmwasserbereitung hat zwei Grundsätze:
+ nur soviel Wasser wie benötigt zu erwärmen
+ das Warmwasser so nah wie möglich an der Entnahmestelle zu produzieren und damit die Verluste zu optimieren
+ gleichzeitig werden so die Anforderungen an die Wasserhygiene erfüllt

Die neueste Entwicklung am Haustechnikmarkt sind Kleinwärmepumpen zur dezentralen Warmwasserbereitung.

Zur Warmwasserbereitung für Kleinentnahmestellen wie Küche und WC werden hocheffiziente Durchlauferhitzer verwendet oder auch von der Wärmepumpe mit warmem Wasser versorgt.

Die Warmwasserleitungen werden so in ihrer Länge und den auftretenden Wärmeverlusten optimiert und damit Energie gespart.

Photovoltaikanlage mit Netzeinspeisung

Die PV- Anlage wird an Fassaden oder auf dem Dach angeordnet.
Solange keine ausreichend funktionierenden Speichersysteme am Markt erhältlich sind, wird das örtliche Versorgungsnetz mittels Einspeisung als "Speicher" verwendet. Es ist logisch, dass der Netzbetreiber für die eingespeiste kWh Strom nicht den gleichen Satz bezahlen kann wie er dafür im Verkauf verlangt, weil er die Netzkosten kalkulieren muss. Die PV-Anlage läuft 365 Tage. Die IR-Heizung ca. 190 Tage. 
Es ist nachgewiesen, dass dieses wartungsfreie System derzeit die günstigsten Verbrauchskosten verursacht.